CO2-Differenzverträge für Kommunen und öffentliche Betriebe
Mehrkosten der klimafreundlichen Produktion ausgleichen
Mit CO2-Differenzverträgen (englisch: Carbon Contracts for Difference, CCfD) unterstützt der Bund Kommunen und öffentliche Betriebe dabei, ihre Produktion klimafreundlich umzubauen. Der Vertrag gleicht die Mehrkosten gegenüber konventionellen Verfahren über eine Laufzeit von 15 Jahren aus — die Höhe der Zahlung hängt am aktuellen CO2-Preis. Gefördert werden wirtschaftlich tätige Kommunen, kommunale Eigenbetriebe, kommunale Unternehmen und Zweckverbände mit emissionsintensiven Anlagen.

Foto: Peter Mammitzsch auf Unsplash
Was wird gefördert
Energieeffizienz & Erneuerbare Energien · Umwelt- & Naturschutz
Häufige Fragen
Wer kann einen CO2-Differenzvertrag abschließen?
Wirtschaftlich tätige Kommunen, kommunale Eigenbetriebe, kommunale Unternehmen und kommunale Zweckverbände, die eine emissionsintensive Anlage in Deutschland betreiben. Für Unternehmen und Konsortien gibt es eigene, parallele Förderaufrufe.
Welche Voraussetzungen muss die Anlage erfüllen?
Die Anlage muss durchschnittlich mindestens 5.000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr ausstoßen. Die Emissionen sind ab dem 4. Jahr um mindestens 50 Prozent zu senken, perspektivisch um 85 Prozent. Vorhaben mit einer Fördersumme unter 15 Mio. Euro sind nicht förderfähig.
Wie funktioniert der Differenzvertrag finanziell?
Der Vertrag deckt über 15 Jahre die Mehrkosten für Bau und Betrieb der klimafreundlichen Anlage. Steigt der CO2-Preis und werden die emissionsarmen Verfahren dadurch wirtschaftlicher, kann der Betrieb auch Rückzahlungen an den Bund leisten.
Bis wann kann ein Antrag gestellt werden?
Das Gebotsverfahren 2026 startete am 05.05.2026; die Frist zur Abgabe der Anträge inklusive Gebote endete mit Ablauf des 07.09.2026 (materielle Ausschlussfrist). Weitere Gebotsrunden werden über das Bundeswirtschaftsministerium bekannt gegeben — aktuelle Fristen prüfen Sie an der Originalquelle.
Ansprechpartner & Kontakt
Weitere Förderprogramme
Disclaimer
rundum.ai stellt keine Fördermittelberatung dar. Die Daten stammen von foerderdatenbank.de und aus weiteren Quellen. Die Haushaltsdaten stammen aus öffentlichen Quellen. KI kann Fehler machen, bitte prüfen Sie die Ergebnisse genau. Alle Angaben ohne Gewähr.