Wissen & Ratgeber rund um öffentliche Ausschreibungen
Öffentliche Ausschreibungen folgen eigenen Regeln — von der Frage, wo überhaupt veröffentlicht wird, über CPV-Codes und Schwellenwerte bis zum Ablauf eines Vergabeverfahrens. Wer diese Grundlagen kennt, findet passende Aufträge schneller und bewirbt sich sicherer.
Diese Ratgeber erklären die wichtigsten Begriffe und Abläufe verständlich und praxisnah — ohne Juristendeutsch. Wählen Sie ein Thema, um tiefer einzusteigen.
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Es gibt keine zentrale Stelle für öffentliche Ausschreibungen. Dieser Leitfaden zeigt, wo veröffentlicht wird und wie Sie systematisch passende Aufträge finden.
Eine Ausschreibung ist die öffentliche Aufforderung eines Auftraggebers, Angebote für eine Leistung abzugeben. Was dahintersteckt und welche Verfahren es gibt.
CPV-Codes sind das einheitliche europäische Klassifikationssystem für öffentliche Aufträge. Wer sie versteht, findet passende Ausschreibungen deutlich präziser.
Das deutsche Vergaberecht wirkt komplex, folgt aber einer klaren Logik: Ober- oder unterhalb der EU-Schwelle, Bau oder Liefer-/Dienstleistung — daraus ergibt sich, welche Regeln gelten.
Schwellenwerte entscheiden, ob ein Auftrag EU-weit oder nur national ausgeschrieben wird. Sie werden regelmäßig angepasst — die Logik dahinter bleibt aber gleich.
Bevor ein Angebot zählt, muss Ihre Eignung feststehen. Wie Sie Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachweisen — und wie Präqualifikation das vereinfacht.
Manche Aufträge sind zu groß oder zu breit für einen einzelnen Betrieb. Mit Bietergemeinschaft oder Nachunternehmern lassen sie sich trotzdem gewinnen.
Ein Vergabeverfahren folgt festen Phasen. Wer sie kennt, plant Angebote rechtzeitig und verpasst keine Frist.
Beides bringt öffentliche Mittel ins Unternehmen — aber auf grundverschiedene Weise. Wann eine Ausschreibung und wann eine Förderung der richtige Weg ist.